Modul 2 – Forschend-entdeckendes Lernen

Eine Lernform, die nicht nur alle Geschlechter gleichermaßen anspricht, sondern auch die Vielzahl an individuellen Voraussetzungen – die Diversität –  innerhalb einer Klasse berücksichtigt, ist das forschend-entdeckende Lernen, kurz FEL oder englisch IBL für Inquiry Based Learning. Mit ihm werden den Schülerinnen und Schülern neben Fachwissen auch Denk- und Arbeitsweisen vermittelt, die typisch für den MINT-Bereich sind, z.B. Erkenntnisgewinnung und Problemlösen. Durch ein hohes Maß an eigener Aktivität und Handlungsorientierung steigt die Problemlösungskompetenz der Schüler:innen und das vernetzte Denken. Gleichzeitig wirkt sich diese Lernform positiv auf die intrinsische Motivation der Kinder und Jugendlichen aus.

Übergeordnete Lernziele von Modul 2
Die Studierenden können MINT-Unterricht forschend-entdeckend gestalten und dabei die Schüler:innen entsprechend ihrer Voraussetzungen unterstützen – mit so viel Hilfe wie nötig und so wenig Hilfe wie möglich. Die Studierenden sind in der Lage, Kontexte für Lerninhalte zu finden, die die Lebenswirklichkeit der Schüler:innen abbilden. Bei der Wahl der geeigneten Unterrichtsmethoden beachten sie die Prinzipien der Gender- und Diversitätsorientierung.

Lektionen
Die Inhalte sollen vor allem pädagogisches Wissen vermitteln und zeigen, wie sich forschend-entdeckendes Lernen für einen gender- und diversitätsorientieren Unterricht einsetzen lässt.
Übungen
Die Inhalte sollen zum forschend-entdeckenden Unterrichten animieren und konkrete Hilfestellungen geben.
Vignetten
Mittels Text-, Comic- bzw. Videovignetten soll das erworbene theoretische Wissen und das Handlungswissen vertieft und reflektiert werden. Das langfristige Ziel ist es, eine professionelle Haltung gegenüber der Thematik zu entwickeln und die vermittelten Inhalte in das unterrichtliche Handeln zu übernehmen.

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